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Die Phantastische Sinfonie gehört zu Hector Berlioz bekanntesten Werken. Sie handelt von einem jungen Musiker, der im Opiumrausch träumt, er habe seine Geliebte ermordet und werde zum Richtplatz geführt. Nach seiner Hinrichtung wird er Zeuge einer wilden Walpurgisnachtorgie.

Lélio oder die Rückkehr ins Leben ist die Fortsetzung der Phantastischen Sinfonie. Das Werk besteht aus 6 Teilen, die durch Monologe miteinander verbunden sind.

Der junge Musiker erwacht aus seinem Rausch und erkennt verzweifelt, dass er noch immer am Leben ist. Dem düsteren Chor der Geister folgen Klagen über Weltschmerz und künstlerische Selbstfindung. Leben heißt für ihn Leiden, er will fort aus dieser Gesellschaft, als Straßenräuber irgendwo in der Wildnis leben. Dann wieder erscheint ihm das Bild der Geliebten und der gemeinsame Tod mit ihr als höchste Erfüllung.

Wenig bekannt, aber wunderschön anzuhören ist Robert Schumanns Oratorium „Der Rose Pilgerfahrt“. Der Komponist vertonte hier ein romantisches Kunstmärchen des Dichters Moritz Horn. Die Uraufführung fand 1851 in der Düsseldorfer Wohnung der Schumanns statt. Sie feierten mit einem Hauskonzert die Einweihung ihres Musiksalons.

Hauptperson des Stückes ist Rose, die Tochter der Elfenkönigin. Sie ist des harmonischen Lebens im Elfenreich überdrüssig und möchte endlich einmal als Menschenkind alle Höhen und Tiefen des Daseins erfahren. Die Mutter lässt das Mädchen nur ungern ziehen und gibt ihr als Talisman eine Rose mit, die sie immer an ihrer Brust tragen und nie verlieren soll. Andernfalls müsse sie sterben und ins Reich der Elfen zurückkehren.

Das ICC (Internationales Congress Centrum) wurde zwischen 1973 und 1979 nach Plänen der Architekten Ralph Schüler und Ursulina Schüler-Witte errichtet. 2014 fand der letzte Kongress in ihm statt. Am Sonntag, dem 9. März, um 16 Uhr begann eine Abschiedsfeier in ihm zu seinem Gedenken. Wehmütig können wir als Teilnehmer auf die vielen Messen, Kongresse, Tagungen, Unterhaltungsveranstaltungen, beispielsweise Bälle und Shows, zurückblicken.

Szenen aus der „Odyssee“, Dichtung von Wilhelm Paul Graff

Zehn Jahre hatte ein griechisches Heer die stark befestigte Stadt Troja berannt, um die Flucht der schönen Helena, der Frau des Menelaos, des Herrschers von Sparta, mit ihrem Verführer Paris zu sühnen. Endlich war die Stadt besiegt und die am Leben gebliebenen griechischen Krieger fuhren auf ihren Schiffen in die Heimat zurück.

Die Fahrt des Odysseus, des Fürsten von Ithaka, gestaltete sich sehr schwierig. Nach langen Irrfahrten und vielen gefährlichen Abenteuern kehrte er schließlich auf einem fremden Schiff allein zurück. Davon berichtet der große Epiker Homer in seiner „Odyssee“. Wilhelm Paul Graff (1845-1904) hat einige Szenen dichterisch nachgestaltet, und Max Bruch (1838-1920), der heute vor allem durch sein Violinkonzert in g-Moll, op. 26, bekannt ist, hat diese Szenen vertont.

   
© Die Wartenberger