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Einmal im Jahr fahren wir gemeinsam für ein Wochenende auf Chorfahrt um gemeinsam zu singen und meist auch ein Konzert zu geben.

Hier haben wir unsere letzten Fahrten zusammengetragen.

Diese Chorreise unternahmen wir gemeinsam mit dem ökumenischen Chor der Gemeinde Kaulsdorf/Mahlsdorf, den Natalie seit kurzem ebenfalls leitet.

Unsere Unterkunft war im Familienferiendomizil "Hof Kokurin" in Naugarten. Hier fühlten wir uns wie im Urlaub, der Badesee lag direkt vor der Tür und wurde auch von einigen genutzt. Das Wetter meinte es sehr gut mit uns und unsere Laune war prächtig.

Wie immer wurde ausgiebig geprobt und am Sonnabend folgte in Konzert in der Dorfkirche in Brüssow.

Am nächsten Tag fuhren wir nach Stettin und sangen dort in der St. Johannes Basilika ein sehr schönes, wenn auch kurzes Konzert innerhalb des Gottesdienstes. Anschließend blieb noch Zeit die Stadt zu erkunden, bevor es mit dem Bus wieder nach Hause ging.

Wir erhielten eine Einladung nach Usti nad Orlici und alle waren recht angetan von dieser geplanten Reise. Allerdings war die Reise mit dem Bus wieder eine gefühlte Endlosschleife, obwohl unser netter Busfahrer bemüht war, uns während der Fahrt gut zu unterhalten. Schließlich kamen wir um Mitternacht an und fielen gleich in unsere Betten, zum Glück waren wir wieder alle im gleichen Hotel untergebracht.

Das Chorkonzert sollte am nächsten Tag in der Dekanatskirche in Usti stattfinden. Wir hatten ein schönes Programm vorbereitet. Leider lief dann einiges nicht so, wie geplant. Irgendwie war die Werbung vor Ort nicht angekommen, so daß eigentlich im Ort niemand von unserem Konzert wußte. Kurzfristig wurde dann per Telefon noch einiges in die Wege geleitet, so daß wir nicht vor leeren Kirchenbänken singen mußten. Das Konzert kam sehr gut an und viele haben bei einigen Stücken mitgesungen.

Am nächsten Tag fuhren wir dann nach Hradec Kralove (Königgrätz), Gerd-Otto hatte eine sehr interessante Stadtführung organisiert. Und natürlich wurde das tschechische Bier genossen!

Nach der langen Rückfahrt mit dem Bus haben wir dann beschlossen, die nächste Chorreise sollte nicht wieder so weit entfernt sein.

Wieder einmal wurde ein Ort für unsere Chorfahrt gesucht, der auch eine entsprechende Unterkunft für den ganzen Chor hat und so ging es ins Erlebnishaus nach Zethlingen/Kalbe (Milde).

Wir fuhren wieder mit dem Bus, die Fahrt querfeldein wollte kein Ende nehmen, doch wir kamen schließlich doch ans Ziel.

Das Haus war bestens geeignet für uns, alle waren im gleichen Haus untergebracht, wir wurden voll verpflegt und hatten noch dazu einen prima Probenraum mit Klavier, außerdem noch Nebenräume zum Relaxen. Was will man mehr, noch dazu bei schlechtem Wetter, denn es regnete ohne Unterlaß.

Unsere Hauptbeschäftigung war proben, proben, proben für unser Konzert "Odysseus".

Trotzdem blieb noch Zeit für einen Spaziergang trotz strömenden Regens.

Und auch diesmal sangen wir am Sonntag im Gottesdienst in der Kirche in Kalbe (Milde). Wegen des schlechten Wetters hielt sich die Gemeindeanzahl allerdings in Grenzen. Aber wir hatten ja einige Fans dabei, um die Kirche zu füllen.

Zum Stadtfest in Beeskow war auch unser Chor eingeladen und wir sollten dort auf dem Festplatz vor der Kirche mit noch anderen Chören ein kleines Programm darbieten. Natalie meinte, das machen wir doch mit links und hatte auch gleich einige Stücke ausgewählt, dabei auch eines meiner Lieblingslieder aus dem "Elias".

Am Abend fand dann mit den anderen Chören noch ein gemeinschaftliches Singen statt, worauf wir nicht so ganz vorbereitet waren. Aber Uta hatte uns dann doch noch gerettet und mit ihrer Gitarre etwas lustiges beigetragen.

Und wie immer - am nächsten Tag Singen im Gottesdienst, diesmal in der Dorfkirche in Bad Saarow. Die Kirche war viel zu klein für unseren Chor und beim Singen hatte ich das Gefühl die Wände wackeln. Aber wir haben das auch problemlos geschafft und konnten uns anschließend im Pfarrgarten mit Grillwurst stärken.

Mit einem gecharterten Bus fuhren wir nach Neukirch/Oberlausitz, wieder gemeinsam mit dem Chor der Storkower Kantorei.

Neben den Chorproben wurde natürlich auch die Umgebung erkundet und am Abend beim gemütlichen Beisammensein mit Bier und Wein auch mal andere Lieder gesungen.

Wie immer hatte Natalie vereinbart, daß wir zum Gottesdienst in der Dorfkirche in Neukirch singen. Aber unser Hauptprogramm war ein Konzert am nächsten Tag im Dom in Bautzen.

Wir sangen von Franz Liszt die Missa choralis. Grandios!!!!!!! Die Akustik war phantastisch, wir sangen von der Empore aus. Sogar mein Mann (eher kein Fan von Kirchenmusik) fand es großartig. Entsprechend in gehobener Stimmung fuhren wir heimwärts.

   
© Die Wartenberger